01. April

Sa. 18 Uhr

Filmabend Kinder

Rico, Oskar und der Diebstahlstein – Teil 3

Rico und Oskar, die zwei so unterschiedlichen Freunde, erleben im dritten Teil dieser Verfilmung wieder zahlreiche Abenteuer auf der Suche nach dem Diebstahlstein.

 

Sa. 20 Uhr

Filmabend Erwachsene

Birnenkuchen mit Lavendel

In dieser liebevoll erzählten, romantischen Komödie, werden wir in die Provence entführt, in der ein kleiner Unfall durchaus zu einem Glücksfall werden kann.

13. Mai

Sa. 16 Uhr

Ausstellung 13. Mai – 7. Okt.

Vernissage mit Werken von Jochen Twelker

"die alten des neuen"

Musikalische Umrahmung:

Elke Schrepel – Klavier

Rolf Weller – Querflöte

 

die alten des neuen

Einem flüchtigen Betrachter mögen die Arbeiten von Jochen Twelker vorkommen wie abstrakte Malerei: Bilder mit dünnen Streifen oder breiten Farbbahnen, Rechtecken oder Kreisen, deren Farbintensität ein Flimmern im Auge erzeugt. Doch auf den zweiten Blick verändern sich die Bilder. Es erscheinen Störungen im ornamentalen System: die Strenge der Formen erscheint aufgeweicht, die Streifen biegen sich, die Kreise eiern über die Fläche und das gerade noch flächig wirkende Muster wölbt sich zum Bild eines Körpers. Hinter den Farbverläufen werden bald die plastischen Formungen von Oberkörpern in ungewohnt starkem Close-Up erkennbar.

 

In Jochen Twelkers Bildern wird die Vielschichtigkeit der Wahrnehmung thematisiert, indem sie Ambivalenzen des Erkennens aufzeigen und bewusst inhaltliche und formale Mehrdeutigkeiten und Pluralitäten einführen. Der Bruch des scheinbar eindeutigen Bildes evoziert auch ein Aufbrechen des Blickes auf die Welt,

 

Jochen Twelkers Malerei ist flächig und plastisch, abstrakt und gegenständlich, populär und selbstreflexiv, ernst und ironisch zugleich.

10. Juni

Sa. 15 Uhr

Konzert mit dem Jugendkammerorchester der Kreismusikschule Oberhavel

Leitung: Sabine Bilinski

08. Juli

Sa. 14 Uhr

Lesung mit Petra Elsner

"Aus der Landschaft gepflückt"

 

Sa. 15 Uhr

Kaffee und Kuchen

im Garten des Dorfgemeinschaftshauses (Linde Frauen)

 

Sechs Bücher hat die Autorin Petra Elsner geschrieben und illustriert, seit sie vor neun Jahren in die Schorfheide zog. Am 8. Juli 2017 schlägt sie in ihrer Lesung in der Kulturkirche von Linde im Löwenberger Land einen Fächer aus diesen regionalen Kurzgeschichten und Kunst-Märchen auf. Berührend und romantisch sind die Texte in leichter, poetischer Sprache, mit denen die Autorin den Zuhörer auf eine kurzweilige, literarische Reise durch den Barnim und die Uckermark mitnimmt. Sie sagt selbst: „Ich habe mir diese Geschichten gewissermaßen aus der Landschaft gepflückt“.

Für diese Lesung stellte sie Texte aus ihren Schorfheidemärchen „Schattengeschichten aus dem Wanderland“, den Sommergeschichten aus „Vom Duft der warmen Zeit“ und den Sagenbearbeitungen „Sagenhafter Barnim“ zusammen. Sie präsentiert damit Kostproben aus ihrem literarischen Schaffen. Petra Elsner hat sich auch als Malerin und freie Journalistin in der Region einen Namen gemacht.

02. Sept.

Sa. 17 Uhr

Theater mit dem "Theaterverein Legebruch e.V."

"Der halbe Liebesbrief"

Wieder einmal hat "Mischmasch" in humorvoller Weise das Thema Liebe aufgegriffen und zeigt, dass die Liebe krumme Wege gehen kann. Alle Protagonisten sind sich nicht sicher, ob der Pinsel und der Kurschatten es ernst meinen. Wem gilt der halbe Liebesbrief und wer ist da ein Spießer?

Dieses neue Stück, nach einer Idee von Ellen Vanselow, wurde erarbeitet mit dem Ensemble der Theatergruppe Mischmasch. Unter der Regie des Theaterintendanten des Berliner Kriminaltheaters Wolfgang Rumpf hatte es am Freitag, dem 3. Juni 2016 Premiere in der Kapelle in der Dorfaue in Leegebruch.

10. Sept.

So. 10-16 Uhr

 

 

 

 

Tag des offenen Denkmals

 

Thema:  „Macht und Pracht“

 

Zur Geschichte der Kirche in Linde

 

1459 erste schriftliche Erwähnung von Linde

erste Besiedlung nicht bekannt.

Kirchdorf zur Probstei Zehdenick gehörend

Name von Dorf und See kommen von dem Baum Linde (in vielen Wappen enth.).

Dorf verlassen, Wüstung … lt. Verzeichnis des Bistums Brandenburg

 

1540 Dorf und die Grundmühle im Schoßregister erwähnt

 

1541 Das im Lande Löwenberg begüterte Adelsgeschlecht von Redern auf Beetz hatte das Patronat der Kirche inne. Und somit auch die Grundherrschaft über Linde ausübte.

Linde war zu klein, um eigene Pfarrstelle zu unterhalten. Deshalbstellte es ein Filial der Kirche von Löwenberg dar.

 

1541 Es gab einen Kirchenbau in Linde (silb. Kelch, hölz. Monstranz …).

Kirche hatte wenig Land.

Man hielt Bienenvölker zur Zedelei (Bienenzucht) 1541, 1581

 

1541-1558 Einnahmen von Pfarrer und Küster dokumentiert. Es lebten also Leute in Linde. Bauern (Hüfner) und Kossäten.

Kirchliche Zugehörigkeit wechselte im 16. Jahrhundert.

1558 als Filial von Grüneberg, 1581 von Rüthnick

 

1602 Kirche durch ein Feuer zerstört.

 

1618-1648 Der Dreißigjährige Krieg hinterließ tiefe Spuren in den Dörfern.

 

1624 Es gab 7 Bauern, 8 Kossäten, 1 Pachtschläfer, 1 Müller, 1 Laufschmied.

Die Feldmark umfasste 19 Bauernhufen

 

1652 Linde gehörte zu ¾ Otto von Redern und ¼ Adam von Redern

 

1655 Mit dem Tod Otto von Redern brach der Konkurs über seine Güter aus.

Am 12. Jan. fiel ¾ von Linde an die Kurfürstin Luise Henriette von Oranien.

Linde gehörte nun zum Amt Oranienburg.

 

1687 Ein wüstes Schulzengericht und 7 wüste Bauernhöfe sind in Linde vorhanden.

Auf einen dieser Höfe saß ein Meier des Adam von Redern. Ihm gehörte ¼ vo Linde.

 

1706 Da gute Weide, sehr gute Wiesen, mittelmäßiger Acker und Brennholz vorhanden waren, entschloß man sich im Amt Oranienburg zum Wiederaufbau von Linde.

 

1710 Die Inhaber des Erbbraukruges und Erbschulzengutes ab 1710 sind bekannt.

Von Zacharias Grelle … bis1885 Karl Laudahn und 1919 Karl Guhl

 

1762 Die abgebrannte Kirche wurde 1782 wieder aufgebaut.

 

1781 Kirchlich zählte Linde zu Rüthnick

 

1800 Im Dorf lebten mit Ihren Familien 1 Lehnschulze, 6 Bauern, 9 Kossäten, 8 Einlieger und 1 Radmacher. 166 Menschen

 

1808 Erneut wurde die Kirche durch Feuer zerstört.

Auch die Schule brannte ab. Wurde aber schnell wieder aufgebaut.

 

1834 Linde gehörte durch Zuordnung zum Amt Alt-Ruppin

 

1847 Die heutige Fachwerkkirche mit roter Ziegelausmauerung wurde als Bethaus eingeweiht. D.h.: Die Kirche gehört der Kirche, der Boden der Gemeinde.

 

1860 Kirchlich zählte Linde zu Rüthnick, was seit 1781 eindeutig festgelegt war.

 

1906 Die Kirche bekam eine Orgel

 

1929 Kirche wurde Teilkirche von Löwenberg (kirchliche Betreuung).

 

bis 1952 wechselnde Herrschaftszugehörigkeit zum Kreis Ruppin

 

ca. 1970 Kirche wurde nicht mehr genutzt. Sie verfiel in einen Dornröschenschlaf.

 

1974 Linde wurde der Gemeinde Löwenberg (heute 17 Teilgemeinden) eingegliedert.

 

…. Die Kirche steht seit …. unter Denkmalschutz.

 

1985 Pfarrer Engel übergab den Kichenschlüssel dem Besitzer der Kiche, die Gemeinde Löwenberg. Vorher wurden die noch brauchbaren Orgelteile zur Reparatur der Löwenberger Orgel ausgebaut.

Ende der 80-ger Jahre sollte die stark verfallene Kirche abgerissen werden.

 

1997 Der bekannte Berliner Bildhauer Joachim-Fritz Schulze-Bansen und seine Frau Heidi kauften die Kirche für 1000DM. Sie wollten sie als Atelier bzw. Galerie nutzen.

Das Biberschwanz-Dach … wurde saniert, die Bestuhlung ... entfernt.

 

2005 Joachim-Fritz Schulze-Bansen gestorben. 1999 starb seine Frau Heidi

Die Kirche fiel wieder in einen Dornröschenschlaf.

 

2015 Pachtvertrag über Kirche mit den neuen Besitzern Dieter und Manfred Bierwisch mit dem 2013 gegründeten Förderverein Kulturleben Linde e.V..

Seit 2013 finden jedes Jahr vielfältige Veranstaltungen statt.

Zum Tag des offenen Denkmals ist auch dieses Jahr die Kirche von 10-16 Uhr geöffnet.

Infos: www.foerderverein-kulturleben-linde-ev.de

 

07. Okt.

Sa. 16 Uhr

Finissage zur Ausstellung mit Werken von Jochen Twelker

Das Ende der Ausstellung wird musikalisch umrahmt von dem Gitarrenduo Strings & Swing mit den Herren Hagen & Walter

11. Nov:

Sa. 17 Uhr

Martinsumzug

In der Kirche wird die Martinsgeschichte gelesen und Brot geteilt. Laternenumzug durch das Dorf. Kinderpunsch, Glühwein und Grillwürstchen am Feuer.

17. Dez:

So. 15 Uhr

Adventskonzert, Glühwein, Feuerschale

Dorothee Wendt - Geasang

Florence Konkel - Violine

Noriko Okamoto - Kontrabass

Elke Schrepel – Klavier

Töchter Ira und Muriel - Blockflöte, Cello

HALLELUJAH – Weihnachten ist eine schöne Zeit

Chansons über das Weihnachtsfest, über das Wünschen, über den Schnee - zum Mitlachen, zum Nachdenken, Weihnachtliche Musik zum Besinnen,

Weihnachtslieder zum Mitsingen

Eine musikalische Stunde zum Geniessen für alle Sinne

Mit Glühwein, Kaffee und Adventsgebäck

 

 

Kinderbasteln

Monika Hinze gibt Termine kurzfristig bekannt

 

 

Stand: 10.11.2017